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Jan – Kawulok-Hütte ohne Schornstein in Istebna

Im Weiler Wojtosze in  Istebna stehen immer noch die aus dem 19.Jahrhundert stammenden Hütten ohne Schornstein. Solche Hütten bestanden aus zwei Kammern  –in der schwarzen, mit der Feuerstelle ging weiter das tägliche Leben der Familie, und in der weißen Kammer wurde die feierliche Kleidung, wertvollere Gegenstände, Heilige Bilder aufbewahrt. Solche Häuser wurden aus den dicken Fichtenbalken errichtet, und um die Außenwände lief  „przylepek“, also eine mit den großen Steinen ausgelegte Veranda. Die ältesten Häuser von Istebna kann man an den niedrigen Nummern erkennen. Die Nummerierung in Istebna hat schon  2000 überschritten, und diese niedrigsten erhaltenen Nummern sind dreistellig.

Die Hütte von Jan Kawulok hat die Nummer 163. Rechts vom Eingang befindet sich  die größere, schwarze Kammer. Über der Feuerstelle hängen immer noch die Kessel, an den Wänden - Musikinstrumente, und auf dem Fußboden steht Mahlgang. In den  Geschirrschränken kann man eine Kollektion der Tongefäße bewundern. Und in der weißen Kammer stehen Webstühle, Spinnrad, und auch gemalte Kleiderkiste, in der die Sachen für Mitgift für die Braut aufbewahrt werden.

Zur Zeit von Jan Kawulok war dieser Ort jeden Tag vom Leben erfüllt. Die Touristen sind hierhin mit Bussen gefahren, und der Gastgeber spielte für sie die Volksinstrumente und erzählte über das damalige Leben im Dorf von Beskidy. Nach seinem Tod hat sich mit allem seine Tochter - Zuzanna  beschäftigt, die auch schön musizierte. Zurzeit wohnt sie in der Hütte gegenüber, und die alte Hütte erfüllt die Rolle der regionalen Kammer.

Adresse:

Wojtosze 824

43-470 Istebna